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Presseinformation
KWF verstärkt Qualitätssicherung bei Schnittschutzhosen
Marktüberwachungsmaßnahmen der zuständigen Behörden in Deutschland,
Schweden und der Schweiz bei Schnittschutz in Waldarbeiterhosen haben z.T. alarmierende Ergebnisse gezeigt. Das KWF führt daher kurzfristig eine Überprüfung des Schnittschutzes bei allen Waldarbeiterhosen am Markt
durch, die eine gültige Anerkennung mit dem Prüfzeichen „KWF-Gebrauchswert“ besitzen.
Alle positiv überprüften Produkte werden veröffentlicht. Zudem bietet das KWF den Firmen als externe Unterstützung ihrer
betrieblichen Qualitätssicherung eine jährliche Überprüfung des Schnittschutzes an. Firmen, die sich an dieser zusätzlichen Qualitätssicherungsmaßnahme beteiligen, werden mit ihren positiv überprüften Produkten ins
Internet gestellt.
Künftig sollen zu einer KWF-Gebrauchswertprüfung nur noch Schnittschutzhosen zugelassen werden, wenn sich der Anmelder mit regelmäßigen jährlichen Überprüfungen einverstanden erklärt.
Dieser zusätzliche Service ist ein Beitrag zur Unfallverhütung im Wald, der zugleich auch den Hersteller- und Vertreiberfirmen mehr Sicherheit bezüglich der Produkthaftung gibt. Der einzelne Waldarbeiter oder
Forstbetriebe, die Schnittschutzkleidung beschaffen, müssen den KWF-Prüfzeichen ohne aufwändige Recherchen bzw. Überprüfungen voll vertrauen können.
Der Schnittschutz ist häufig die letzte Barriere zwischen
dem Motorsägenführer und der „auslaufenden“ Kette – dies ist eine der häufigsten Unfall- bzw. Beinaheunfall-Situationen. Dabei muss aber jedem Motorsägenbenutzer bewusst sein, dass auch der beste Schnittschutz
keinen absoluten Schutz bietet. Daher sind vor allem eine gute Ausbildung und sicherheitsbewusstes Verhalten neben modernem, sicherem Gerät zwingend erforderlich. Zur vollständigen Ausrüstung des Motorsägenführers
gehören außerdem Schutzhelm mit Gehör- und Gesichtsschutz sowie Sicherheitsschuhwerk, alle möglichst ebenfalls mit den KWF-Prüfzeichen. Dies gilt nicht nur für den Profi-Waldarbeiter, sondern auch für die meist
weniger geübten und daher besonders gefährdeten Waldbauern und Selbstwerber.
www.kwf-online.de
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