Presseinformation

Schnelligkeit und Präzision
7. Deutsche Waldarbeitsmeisterschaft in Morgenröthe-Rautenkranz

Die 7. Deutsche Waldarbeitsmeisterschaft findet in diesem Jahr in Sachsen statt. Vom 9. Juni bis 12. Juni messen sich über 100 Forstwirte aus Deutschland und anderen europäischen Ländern in Morgenröthe-Rautenkranz (Vogtlandkreis) im Baumfällen, in der Sägenkettenmontage, im Kombinations- und Präzisionsschnitt und im Entasten eines Stammes. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich nimmt an der Eröffnungsveranstaltung der Meisterschaften teil. „Bei den Wettbewerben kommt es auf Schnelligkeit und Präzision an. Dabei bekommt der Besucher einen eindrucksvollen Einblick in den Beruf des Forstwirts“, so der Minister. Neben Forstwirtschaftsmeistern und Forstwirten messen sich auch viele Auszubildende in den fünf Disziplinen.

„Forstwirte üben einen sehr anspruchsvollen, aber auch nicht ungefährlichen Beruf aus. Eine fundierte Ausbildung ist deshalb besonders wichtig für ein späteres erfolgreiches und unfallfreies Arbeitsleben“, sagte Tillich. Allein der sächsische Staatsforst musste im letzten Jahr über 60 Arbeitsunfälle zählen. Damit liegt Sachsen unter dem Bundesdurchschnitt. Mit den Gefahrenquellen der Waldarbeit setzt sich der Organisator „Verein Waldarbeitsmeisterschaften e.V.“ seit Jahren auseinander. Ziel der Meisterschaften ist es, das Bewusstsein und die Sensibilität für den Arbeitsschutz im Wald zu schärfen.

Die Deutschen Waldarbeitsmeisterschaften finden im Zweijahresrhythmus statt. Seit 1970 gibt es bereits Weltmeisterschaften. Im letzten Jahr in Italien holte die deutsche Nationalmannschaft hinter Österreich Silber. Bei der WM 2002 in Schottland gewann Gottfried Schädlich aus Thüringen in der Einzelwertung.